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Intakte Moore leisten großen Beitrag zum Klimaschutz

Geschrieben am 05 Oktober 2011 von admin

Umweltminister Backhaus: Intakte Moore leisten großen Beitrag zum Klimaschutz

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus betonte auf dem Moorschutzkolloquium heutigen in Salem die Notwendigkeit eines umfassenden Moorschutzes: “Die Bemühungen um den Schutz und die Entwicklung der Moore sind alternativlos und können fachlich in mehrfacher Hinsicht einwandfrei begründet werden. Vor dem Hintergrund der Zunahme von Dürreperioden und Starkregenereignissen wird das Wassermanagement immer wichtiger. Intakte Moore können große Wassermengen gerade in solchen Situationen aufnehmen und sie kontinuierlich wieder abgeben. Zudem wirken sie filternd und tragen zur Qualitätsverbesserung bzw – erhaltung der angrenzenden Gewässer bei. Intakte Moore sind somit unverzichtbar bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Moore helfen zudem, die Ziele der Biodiversitätsstrategie zu erreichen.”

Mecklenburg-Vorpommern ist mit fast 300.000 ha Moorfläche eines der moorreichsten Bundesländer. Auf ca. 30.000 ha sind in den letzten Jahren die Wasserstände erhöht worden. Diese Schutzmaßnahmen wurden durch Fördermittel von EU und Land in Höhe von über 21 Mio. Euro
finanziert. Aktuell wird landesweit an der Umsetzung von 20 Wiedervernässungsprojekten mit insgesamt weiteren fast 6.000 ha Moorfläche gearbeitet.

Der Minister ging auch auf die Klimarelevanz des Moorschutzes ein. So sind entwässerte Moore in Mecklenburg-Vorpommern jedes Jahr ursächlich für Emissionen in Höhe von ca. 6 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente. “Die hiesigen Moore sind somit die größte Einzelquelle für Treibhausgasemissionen.

Auf der anderen Seite lassen sich durch gezielte Wiedervernässungsmaßnahmen die Emissionen vergleichsweise kostengünstig reduzieren”, so der Minister.

In diesem Zusammenhang erläuterte er das von Mecklenburg-Vorpommern entwickelte ökologische Wertpapier MoorFutures.

“Die mit der Wiedervernässung einhergehende Emissionsreduktion, dargestellt in Tonnen Kohlendioxidäquivalent pro Hektar und Jahr,
wird unter der Marke MoorFutures auf dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt angeboten. Die Emissionsverminderungen durch Wiedervernässung können durchaus bis zu 35 Tonnen Kohlendioxidäquivalente pro Jahr und Hektar betragen, der Mittelwert ist bei etwa 20 Tonnen anzusetzen. Die Kosten dafür liegen je nach Standort in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 30 und 50 Euro pro Tonne. MoorFutures sind in erster Linie für Unternehmen interessant, die durch den Kauf dieser Zertifikate ihre Treibhausgasbilanz verbessern möchten. Sie integrieren dies in ihr Marketingkonzept”, erläuterte der Minister.

Das erste Projekt, das in M-V über MoorFutures finanziert werden soll ist der Standort Polder Kieve im Landkreis Müritz. Er ist gut 50 ha groß. Seine Wiedervernässung
wird rund 500.000 Euro an Projektkosten erfordern. Bezogen auf eine Laufzeit von 50 Jahren werden etwa 14.325 Tonnen Kohlendioxidäquivalente eingespart. Daraus ergeben sich Kosten von 35 €/Tonne. Dieses Projekt wurde erstmals durch den Minister auf dem kleinen Klimagipfel im März in der Landesvertretung in Berlin vorgestellt. Über die Hälfte der Zertifikate sind bereits verkauft. Der Baubeginn soll im Frühjahr 2012 erfolgen.

Ausführliche Informationen sind unter www.moorfutures.de zu finden.

Pressemitteilung Nr. 273/2011 – 05.10.2011 – LU – Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

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Vogelschutzgebietslandesverordnung ist in Kraft getreten

Geschrieben am 27 August 2011 von admin

Kommunen haben damit Planungssicherheit

Mit der Veröffentlichung der Landesverordnung über die Europäischen Vogelschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern vom 12. Juli 2011 im Gesetz- und Verordnungsblatt M-V Nr. 13 vom 20. Juli 2011 ist diese Verordnung offiziell in Kraft getreten. Damit werden alle vom Land der EU gemeldeten Vogelschutzgebiete nach nationalem Recht unter Schutz gestellt.

Landesweit werden damit 60 Gebiete unterschiedlicher Größe als Europäische Vogelschutzgebiete ausgewiesen.

Schutzzweck dieser Gebiete ist der Schutz der wildlebenden Vogelarten sowie ihrer Lebensräume, die in der Anlage 1 der Verordnung für jedes Schutzgebiet detailliert dargestellt sind.

Der Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM), Hans-Joachim Meier, hebt hervor, dass mit dieser Landesverordnung endlich sicheres Planungsrecht für die Kommunen und Ämter geschaffen worden ist, um eine Vielzahl geplanter Investitionen und Vorhaben im Land genehmigen und umsetzen zu können. In der Landesverordnung sind für jedes Schutzgebiet konkrete Schutzerfordernisse festgeschrieben.

Bei künftigen Planungsvorhaben in diesen Gebieten sind Verträglichkeitsprüfungen hinsichtlich der einzelnen Vogelschutzgebietsziele vorzunehmen.

Im Amtsbereich des StALU MM werden vollständig bzw. teilweise 10 Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Das sind folgende Schutzgebiete:

- Wismarbucht und Salzhaff

- Teufelsmoor bei Horst

- Recknitz- und Trebeltal mit Seitentälern und Feldmark

- Kariner Land

- Schlemminer Wälder

- Warnowtal, Sternberger Seen und untere Mildenitz

- Kämmericher Senke

- Nebel und Warinsee

- Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See

- Nossentiner/ Schwinzer Heide

Die Detailkarten zu diesen Schutzgebieten liegen im Bereich Naturschutz des StALU MM zur öffentlichen Einsichtnahme für Interessenten aus. Ansprechpartnerin ist Iris Kossow, Telefon 0381 331 67401, E-Mail: i.kossow@stalumm.mv-regierung.de .

Im Zuge der öffentlichen Anhörung zu dieser Landesverordnung lagen die Entwurfsunterlagen bereits zur Einsichtnahme für die Gemeinden und Träger öffentlicher Belange, die um Stellungnahmen gebeten wurden, u.a. in allen Naturschutzbehörden des Landes und damit auch im StALU MM im Zeitraum vom 4. April bis zum 4. Mai 2011 öffentlich aus.

Pressemitteilung Nr. PM 26 – 2011 – 26.08.2011 – StALU MM HRO – StALU Mittleres Mecklenburg Dienststelle Rostock

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825 Jahre Kloster Doberan – Ministerpräsident würdigt Klosterverein

Geschrieben am 27 Juni 2011 von admin

Ministerpräsident Sellering hat an den Feierlichkeiten zum 825-jährigen Jubiläum des Klosters Doberan teilgenommen und aus diesem Anlass dessen Bedeutung für das Land hervorgehoben: “In diesem Kloster begegnen wir 825 Jahren Landesgeschichte, Kirchengeschichte, Sozialgeschichte, Bau- und Kunstgeschichte. Auf dieses Kloster können wir alle wirklich stolz sein.” Sellering würdigte dabei besonders den Einsatz derer, “die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich und mit ganz viel Herz für diese wunderbare Klosterstätte engagieren.”

Allen voran sei das der Klosterverein: “Was dieser Verein für das Kloster, für die Erhaltung, für das kulturelle Leben rund um das Kloster seit Jahren leistet, verdient höchste Anerkennung.” Zu Recht, so Sellering, sei der Klosterverein 2008 als erster Preisträger mit dem Landesdenkmalpreis ausgezeichnet worden. Er habe mitgeholfen, die Klosterstätten im Land bekannter zu machen und ins Bewusstsein zu rücken. “Die Klosterlandschaft, die Pilgerwege gehören zu den faszinierenden Entdeckungen im Kulturtourismus unseres Landes.”

Pressemitteilung Nr. 166/2011 – 24.06.2011 – MP – Ministerpräsident

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M-V ist im Radverkehr gut aufgestellt

Geschrieben am 03 Juni 2011 von admin

Schlotmann: M-V ist im Radverkehr gut aufgestellt

Verkehrsminister Volker Schlotmann sagte heute anlässlich des am 3. Juni stattfindenden Europäischen Tags des Fahrrads: “Mecklenburg-Vorpommern ist im Radverkehr gut aufgestellt. Das Land steht im Radwegebau an Bundes- und Landesstraßen an der Spitze in den neuen Ländern und bundesweit an vierter Stelle. Rund 30 Prozent der Straßen sind mit einem Radweg ausgestattet.”

Schlotmann erklärte: “Das Radwegenetz in Mecklenburg-Vorpommern umfasst insgesamt rund 1.610 Kilometer an Bundes- und Landesstraßen. Wir wollen das Netz weiter ausbauen.”

Der Minister fügte hinzu: “Neben dem Neubau von Radwegen müssen zukünftig auch geeignete kommunale Straßen und Wege in das gemeinsame Netz mit eingebunden werden.”

Wie im Vorjahr sollen auch 2011 rund neun Millionen Euro in den Bau neuer Radwege investiert werden.

Pressemitteilung Nr. 161/11 – 01.06.2011 – VM – Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung

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Innenminister Caffier verurteilt sinnlose Gewalt am gestrigen Feiertag

Geschrieben am 03 Juni 2011 von admin

Innenminister Lorenz Caffier ist über den gestrigen Gewaltexzess einer offenbar angetrunkenen Personengruppe auf dem Bahnhof von Rostock-Warnemünde erschüttert, bei dem eine am Bahnsteig wartende 45-jährige Person getötet wurde.

“Auch wenn die Motive dieser brutalen Attacke noch völlig unklar sind, bin ich schockiert, mit welcher Rücksichtslosigkeit die Täter hier gegen ihr Opfer vorgegangen sind”, so Innenminister Lorenz Caffier.

Der Polizei war es gelungen, unmittelbar nach der Tat mehrere Tatverdächtige festzunehmen. “Ich bin zufrieden mit dem schnellen Ermittlungserfolg der Polizei und danke allen eingesetzten Beamten für ihr schnelles Handeln”, so der Minister weiter. “Dieser Vorfall zeigt einmal mehr die Bedeutung der Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen.”

Vorfälle, bei denen Menschen sinnlos zu Tode geprügelt werden, sind ein Anzeichen für eine weitere Verrohung unserer Gesellschaft. “Dem müssen wir entschieden entgegen treten. Solche Vorfälle dürfen sich nicht als “üblich” oder “nicht zu verhindern” in unser Wertesystem einschleichen. In unserem christlich geprägten Werteverständnis ist das Leben das höchste Gut!”

Gewalt machte gestern aber auch nicht vor Polizeibeamten halt. So wurde ein Polizeibeamter in Neubrandenburg aus einer Personengruppe heraus mit einem Faustschlag angegriffen, als er zu einer Schlägerei ermittelte. Bei einem ähnlichen Sachverhalt in Waren-Müritz wurde ein Polizist mit einer Bierflasche attackiert. Er blieb aber zum Glück unverletzt.

“Polizistinnen und Polizisten, die tagtäglich für unsere Sicherheit im Einsatz sind, riskieren dabei immer öfter Leib und Leben. Wer sie angreift, greift auch unseren Rechtsstaat an. Und dem gilt es entschlossen und wirksam entgegen zu treten”, so der Innenminister.

Pressemitteilung Nr. 84 – 03.06.2011 – IM – Innenministerium

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Neuer Radweg zwischen Wittenbeck und Heiligendamm

Geschrieben am 27 April 2011 von admin

Morgen (28.April 2011) wird ein neuer Radweg zwischen Wittenbeck und Heiligendamm (Landkreis Bad Doberan) fertig gestellt. “Damit verbessert sich die touristische Infrastruktur in der Ostseeregion für Einheimische und Touristen weiter”, sagte Verkehrsminister Volker Schlotmann. Zudem bestehe nun ein durchgehender Radweg zwischen Kühlungsborn und Heiligendamm.

Der neue Radweg führt straßenbegleitend zur Landesstraße L 12 auf einer Länge von rund 2,6 Kilometern und einer Breite von 2,25 Metern entlang.

Die Baukosten von 390.000 Euro werden durch Land und EU getragen. Die Landesstraße L 12 verläuft zwischen Wismar und Rostock-Warnemünde.

Pressemitteilung Nr. 104/11 – 27.04.2011 – VM – Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung

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Touristische Infrastruktur und Qualität weiter verbessern

Geschrieben am 16 April 2011 von admin

“Die neue Hotelresidenz macht das Seebad noch attraktiver. Kühlungsborn hat sich in den vergangenen Jahren ohnehin ganz hervorragend entwickelt. Das Seebad zählt zu den schönsten und beliebtesten Urlaubsorten in Mecklenburg-Vorpommern. Ich danke ausdrücklich allen, die diesen Erfolg möglich gemacht haben und weiter dazu beitragen”, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering anlässlich der Eröffnung der Upstalsboom Hotelresidenz & Spa am Sonnabend in Kühlungsborn.

Der Ministerpräsident ging in seiner Rede auf die erfolgreiche Entwicklung der Tourismusbranche im Land ein. Mecklenburg-Vorpommern sei seit Jahren das beliebteste Sommer- und Ferienreiseziel der Deutschen. Mehr als 90 Prozent der Gäste seien mit ihrem Urlaubsaufenthalt im Land zufrieden oder sehr zufrieden und würden das Land weiterempfehlen.

“Klar ist aber auch: Wir stehen im Wettbewerb mit starken Konkurrenten. Deshalb müssen wir unsere touristische Infrastruktur und unser Angebot, unsere Qualität, unseren Service und unser Marketing weiter verbessern”, betonte Sellering. “Wir müssen unser Potenzial bei allen wichtigen Urlaubstrends ausschöpfen. Natur- und Aktivurlaub, Städte- und Kulturreisen und Gesundheitsurlaub – all das passt gut zu Mecklenburg-Vorpommern. Das müssen wir nutzen, noch stärker, noch gezielter als bisher.”

Pressemitteilung Nr. 94/2011 – 15.04.2011 – MP – Ministerpräsident

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Weniger Straßenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern

Geschrieben am 23 März 2011 von admin

Innenminister Lorenz Caffier stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2010 vor

Zu Beginn der Vorstellung der Kriminalitätszahlen für das Jahr 2010 stellte Innenminister Lorenz Caffier fest:

“Ich freue mich, auch dieses Jahr eine positive Bilanz der Kriminalitätsentwicklung in unserem Bundesland ziehen zu können. Damit hat sich die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger, aber auch die der zahlreichen Touristen in Mecklenburg-Vorpommern, weiter erhöht”.

2010 wurden in MV mit 129.489 Straftaten 8.645 weniger als im Jahr 2009 registriert. Die Aufklärungsquote ist unverändert hoch und konnte mit 60,1% weiter ausgebaut werden.

Mit 7.842 Fällen auf 100.000 Einwohner wurde in M-V erstmals die Schwelle von 8.000 unterschritten. Diese Häufigkeitszahl ging mit einem Minus von 458 genauso deutlich zurück wie ein Jahr zuvor. Das ist Beleg für den realen Kriminalitätsrückgang in Mecklenburg-Vorpommern und stellt eine weitere Annäherung an die Werte anderer Flächenländer dar.

Ein sehr deutlicher Rückgang der Kriminalität ist bei Straftaten zu verzeichnen, die im öffentlichen Raum, auf Wegen und Plätzen begangen wurden.

“Die Landespolizei hat seit Jahren einen Schwerpunkt bei der Bekämpfung der Straftaten im Bereich der Öffentlichkeit gesetzt. Wegen der Anzahl und der Intensität dieser Straftaten hatten wir da in der Vergangenheit ein deutliches Problem. Deshalb freut es mich außerordentlich, dass sich der Rückgang in diesem Phänomenbereich auch 2010 fortsetzte. Die Fallzahl der Straßenkriminalität insgesamt hat um 3.040 Delikte (9,5 %) abgenommen, die Aufklärungsquote lag bei 24,1%.

Von diesem Rückgang sind auch die schweren Körperverletzungsdelikte erfasst, die sich um 10,5 % bzw. 186 Fälle auf 1.589 reduzierten”, so der Innenminister Lorenz Caffier.

Sehr markant ist auch die Entwicklung beim Diebstahl. Der Rückgang der Fallzahlen setzte sich auch letztes Jahr fort. Mit 49.116 Fällen wurde 2010 das bislang niedrigste Niveau in Mecklenburg-Vorpommern erreicht.

Während die Diebstahlskriminalität vor zehn Jahren noch ca. die Hälfte aller Straftaten ausmachte, ist deren Anteil an der Gesamtkriminalität auf nunmehr fast ein Drittel bzw. 37,9 % zurückgegangen. Gemessen am Gesamtfallaufkommen bilden Diebstahlsdelikte jedoch immer noch den Schwerpunkt in der Kriminalitätsverteilung.

Weitere Eckzahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2010 sind:

  • Es wurden 48.737 Tatverdächtige ermittelt.
  • Die Zahl der unter 21- jährigen Tatverdächtigen ging um 10,8% auf 11.862 zurück, das sind 1433 junge Tatverdächtige weniger als 2009.
  • Zu verzeichnen ist eine Zunahme der Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen auf 3.308, das sind 464 mehr als im Vorjahr.

Straftaten bezogen kann festgesellt werden:

  • Mit 74 Straftaten gegen das Leben bewegt sich die Fallzahl auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. Die Aufklärungsquote beträgt hier 98,6 %.
  • Insgesamt wurden 2010 862 Sexualstraftaten registriert, das sind 21 weniger als 2009.
  • Mit 16.639 Fällen im Bereich der Roheitsdelikte und der Straftaten gegen die persönliche Freiheit wurden 4,5% weniger registriert als 2009.

“Am heutigen Tag der Kriminalitätsopfer freut es mich besonders, mit einer sinkenden Kriminalitätsbelastung auch einen Rückgang der Zahlen von Kriminalitätsopfer feststellen zu können. Im Jahr 2010 gab es mit 19.176 registrierten Opfern von Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern 5,3% weniger als im Vorjahr.

Diese insgesamt positive Entwicklung ist auf eine effiziente Polizeiarbeit genauso wie auf zielgerichtete und erfolgreiche Kriminalprävention zurückzuführen. Die Erfolge aber dürfen nicht zur Sorglosigkeit führen. Wir werden in Zukunft in stärkerem Maße mit Kriminalitätsformen konfrontiert werden, die sehr komplex und ermittlungs-aufwändig sind. Als Beispiel sei hier die Cybercrime genannt, bei der ständig steigende Fallzahlen zu registrieren sind. Aber auch grenzüberschreitenden Delikte, Wirtschaftsdelikte und Organisierte Kriminalität werden immer mehr in den Fokus der polizeilichen Ermittlung rücken. Eine moderne Polizei muss darauf eingerichtet sein, personell und materiell. Erste Schritte sind mit der Umsetzung der neuen Polizeistrukturreform getan, wir dürfen aber in unseren Anstrengungen um die Gewährleistung der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft nicht nachlassen und eventuelle Abstriche aus Kostengründen nicht zulassen,” so der Innenminister abschließend.

Die vollständige Polizeiliche Kriminalstatistik 2010 für Mecklenburg-Vorpommern kann unter www.polizei.mvnet.de , Schlagwort Statistiken, eingesehen werden.

Pressemitteilung Nr. 43 – 22.03.2011 – IM – Innenministerium

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Modellprojekt Bürgerarbeit

Geschrieben am 14 März 2011 von admin

Seidel: Aktivierung im Vordergrund

Das Modellprojekt “Bürgerarbeit” hat vor allem eine bessere Integration von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt zum Ziel. “Die Integrationsquote von Arbeitslosen in den 1. Arbeitsmarkt muss weiter erhöht werden. Insbesondere junge Menschen, Alleinerziehende und ältere Leistungsempfänger sollen von verstärkten Integrationsbemühungen profitieren”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Montag in Schwerin. Seidel reagierte damit auf Kritik an einer zögernden Einführung des Bundesprogramms.

“Das Projekt setzt sich aus den vier Stufen Beratung/Standortbestimmung, Vermittlungsaktivitäten, Qualifizierung/Förderung und der eigentlichen ´Bürgerarbeit´ zusammen”, sagte Seidel. Damit besteht für 7.000 bis 8.000 Personen die Chance, durch eine intensivierte Betreuung wieder in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert zu werden (Stufe 1-3). “Für ca. 1.600 Personen können im Rahmen der sog. Bürgerarbeit (Stufe 4) sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen im Bereich von zusätzlicher und im öffentlichen Interesse liegender Arbeit geschaffen werden”, so Seidel weiter. Derzeit sind in Mecklenburg-Vorpommern 81 Stellen vergeben. “Damit liegt das Land gleichauf mit Thüringen (81) und vor Berlin (71) und Schleswig-Holstein (22), weitere Genehmigungsverfahren seitens des Bundes laufen”, sagte Seidel.

Aus Mecklenburg-Vorpommern hatten sich im vergangenen Jahr 11 Jobcenter sowie die Optionskommune Ostvorpommern beworben und für das Bundesprojekt einen Zuschlag erhalten. Die von dort eingereichten einzelnen Konzepte sind auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet, z. B. ältere Arbeitnehmer oder alleinerziehende Frauen.

Nur solche Teilnehmer, die trotz intensiver sechsmonatiger Aktivierung nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden konnten, werden einen Bürgerarbeitsplatz erhalten. Während der Beschäftigungsphase erfolgt ein begleitendes Coaching mit dem klaren Ziel, schnellstmöglich eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen.

Der Bund gewährt pro Bürgerarbeitsplatz bis zu drei Jahre lang monatlich einen Zuschuss von 900 Euro zum Arbeitsentgelt und 180 Euro zum Sozialversicherungsaufwand des Arbeitgebers (ohne Arbeitslosenversicherung). Gefördert werden Beschäftigungsverhältnisse mit einem zeitlichen Umfang von 30 Wochenstunden und für die Dauer von maximal 36 Monaten.

Pressemitteilung Nr. 59/11 – 14.03.2011 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

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Arbeitsmarkt in MV

Geschrieben am 01 März 2011 von admin

Seidel: Kaum Anstieg im Februar – mehr Beschäftigung, mehr offene Stellen

Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern steht vor der Frühjahrsbelebung. “Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar gegenüber Januar nur noch um 100 gestiegen, der geringste Anstieg seit 20 Jahren”, sagte der Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag in Schwerin. “Parallel dazu wächst die Zahl der offenen Stellen und der festen Beschäftigungsverhältnisse. Jüngere, Qualifizierte und kurzzeitig Arbeitssuchende profitieren von dieser Entwicklung.”

Zudem wächst die Zahl der bei den Arbeitsagenturen eingehenden offenen Stellen. “Mit 4.200 neu gemeldeten Stellen lag die Zahl im Februar um ein Drittel höher als im Februar 2010″, sagte Seidel. Im Februar 2011 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern 127.800 Menschen arbeitslos gemeldet, 5.600 weniger als ein Jahr zuvor. Das entspricht einer Quote von 14,8 Prozent (Vorjahr 15,3 Prozent). Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Februarwert der letzten 20 Jahre zurückgegangen, im Februar 2006 waren 193.390 Menschen arbeitslos gemeldet.

“Es gibt eine zunehmende Dynamik am Arbeitsmarkt”, sagte Seidel. “Mehr und bessere Jobs auf der einen Seite, aber auch weniger Arbeitsgelegenheiten und geringfügige Beschäftigung. Mit 513.800 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gab es Ende vergangenen Jahres 2.300 Arbeitsplätze mehr als im Dezember 2009. Während bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen (+3.300) und im Gesundheitswesen (+ 2.800) ein deutlicher Anstieg verzeichnet wurde, gingen im Bereich Erziehung und Unterricht (-3.900) und bei privaten Dienstleistungen (1.300) Arbeitsplätze verloren.

“Der Mangel an Fachkräften, die Nachwuchsförderung und die Unterstützung bei Unternehmensnachfolgen bleiben die Herausforderungen”, sagte Seidel. “Wir setzen außerdem bei der Schaffung wissensbasierter Arbeitsplätze einen wichtigen Förderschwerpunkt.”

Pressemitteilung Nr. 47/11 – 01.03.2011 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

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