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Vogelschutzgebietslandesverordnung öffentlich ausgelegt

Geschrieben am 06 April 2011 von admin

Im Zeitraum vom 4. April bis zum 4. Mai 2011 findet die landesweite öffentliche Auslegung der von der Landesregierung geplanten Vogelschutzgebietslandesverordnung statt.

“Mit der geplanten Landesverordnung erfolgt ausschließlich eine Umsetzung der gemeldeten Europäischen Vogelschutzgebiete in nationales Recht; es werden keine zusätzlichen Flächen oder Gebiete unter Schutz gestellt”, betont Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Dem Entwurf der Landesverordnung liegen die Gebietsabgrenzungen der an die Europäische Kommission übermittelten Gebiete zugrunde, da jede Herausnahme von Flächen dazu führen würde, dass diese im Status faktischer Vogelschutzgebiete verbleiben würden.

Die Unterlagen zur geplanten Vogelschutzgebietslandesverordnung können zu den üblichen Dienstzeiten in allen Naturschutzbehörden des Landes eingesehen werden. Darüber hinaus liegen sie – gemäß der jeweiligen örtlichen Bekanntmachung – bei den betroffenen Ämtern und amtsfreien Gemeinden aus. Außerdem werden die Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme gebeten.

Die in den oben genannten Naturschutzbehörden ausgelegten Unterlagen sind darüber hinaus auf den Internetseiten des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie unter www.lung.mv-regierung.de (Neuigkeiten im LUNG/Neuigkeiten im Web) einsehbar und für einen Download verfügbar.

Innerhalb der Auslegungsfrist und bis zu zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungszeit kann jede Person schriftlich oder zur Niederschrift bei den genannten Auslegungsstellen Bedenken oder Anregungen vorbringen.

Schriftliche Bedenken oder Anregungen können auch direkt an das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, Abteilung Nachhaltige Entwicklung, Forsten und Naturschutz, Paulshöher Weg 1, 19061 Schwerin gerichtet werden.

Alle rechtzeitig erhobenen Einwendungen werden durch die oberste Naturschutzbehörde geprüft und finden bei der abschließenden Entscheidung der Landesregierung Berücksichtigung. Ein Kabinettbeschluss zum Erlass der Verordnung ist für Anfang Juli 2011 geplant.

Hintergrund:

Mit der Vogelschutzgebietslandesverordnung sollen die bislang der Europäischen Kommission nur übermittelten Europäischen Vogelschutzgebiete nach nationalem Recht unter Schutz gestellt werden. Im Ergebnis einer freiwilligen Beteiligung der Öffentlichkeit und der daran anschließenden Beschlüsse der Landesregierung vom 25. September 2007 und 21. Januar 2008 erfolgte im Frühjahr 2008 die Übermittlung der Gebietskulisse von Europäischen Vogelschutzgebieten in Mecklenburg-Vorpommern an die Europäische Kommission. Die gemeldeten Gebiete besitzen zum größten Teil gegenwärtig noch überwiegend den Status faktischer Vogelschutzgebiete. Das Land ist aber nach dem Recht der Europäischen Union verpflichtet, die in 2008 gemeldeten Gebiete nach nationalem Recht unter Schutz zu stellen. Mit dem vorliegenden Entwurf der Vogelschutzgebietslandesverordnung soll dieser Verpflichtung Rechnung getragen werden.

Pressemitteilung Nr. 091/11 – 06.04.2011 – LU – Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

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Surf- und Segelschule auf Usedom noch attraktiver

Geschrieben am 13 November 2009 von admin

Rudolph: Ückeritz auch gute Adresse in Nebensaison

In Ückeritz erweitert die Surf-, Segel- und Kiteschule “Windsport Usedom” ihre Kapazitäten. Es werden unter anderem ein Sport- und Wellnessbereich und zusätzliche Räumlichkeiten für die Segelschule entstehen. “Mecklenburg-Vorpommern muss vor allem außerhalb der Saison noch attraktiver werden. Das gelingt auch in Ückeritz immer besser. Mit den zusätzlichen Angeboten bleibt der Standort ganzjährig ein Magnet”, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph am Freitag vor Ort.

Zu dem Wassersportzentrum gehören neben den verschiedenen Schulen auch das Café Knatter mit Pensionsbetrieb, welches über 18 Betten sowie über ein Restaurant verfügt. Die Segel- und Surfschule “Windsport Usedom” besteht seit 1990. Bislang waren einige Bereiche der Segelschule in vier Container sowie in einem Carport untergebracht. Mit den nun geplanten Vorhaben werden drei neue Arbeitsplätze sowie ein Ausbildungsplatz geschaffen und fünf vorhandene Arbeitsplätze gesichert.

“Usedom ist eine Urlaubsinsel, die für Bewohner und Gäste gleichermaßen eine enorme Anziehungskraft besitzt. Ein Grund liegt auch in der Vielfalt und in der Qualität des touristischen Angebotes. Vom sanften Tourismus bis zum Ostseestrandurlaub, vom Shoppen bis zum Wandern, von Usedom Baltic Fashion bis zum Kletterwald, die Möglichkeiten der Erholung sind durch moderne und zeitgemäße Infrastrukturmaßnahmen spürbar verbessert worden”, sagte Rudolph.

Im Wassertourismus des Landes erwirtschaften knapp 1.400 Unternehmen mit fast 7.000 Arbeitsplätzen einen Umsatz von 170 Millionen Euro jährlich, Tendenz steigend. Das sind rund 10 Prozent des touristischen Umsatzes in MV.

Pressemittelinung Nr. 326/09 – 13.11.2009 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

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Fußballeinsatz in Rostock: Gewaltbereite Fans greifen Polizeibeamte an

Geschrieben am 03 November 2009 von admin

Am 02.11.2009 fand das Fußballspiel F.C. Hansa Rostock gegen FC St. Pauli statt. Die Polizei hatte sich langfristig auf diese Begegnung vorbereitet und ihre abgestimmte Einsatzstrategie, die strikte Trennung beider Fanlager, in den Medien dargestellt.

Nachdem etwa 1400 Fans des FC St. Pauli gegen 18:15 Uhr aus den Sonderzügen gestiegen waren, wurden sie durch die Polizei zum Stadion begleitet. Aus dem Aufzug heraus warfen die Fans des FC St. Pauli Flaschen und zündeten Pyrotechnik.

Während des Spielverlaufs zeigten beide Fangruppen fantypisches Verhalten und im Gästefanblock wurde durch die Anhänger Pyrotechnik gezündet.

Unmittelbar nach dem Spielende versuchte eine größere Gruppe von Hansafans über die Kopernikusstraße zu den durch die Schillingallee abreisenden St. Pauli – Fans zu gelangen. Zu diesem Zeitpunkt war die Straße, entsprechend des angekündigten Konzeptes, durch die Polizei bereits gesperrt. Aus einer Gruppe von etwa 500 Personen wurden die Absperrungen massiv angriffen und mit Steinen und Flaschen auf Polizeibeamte geworfen. Dadurch kam es zum Einsatz von Wasserwerfern.

Die Fans des FC St. Pauli konnten gegen 23:00 Uhr den Weg zum S-Bahn-Haltpunkt antreten. Durch das von der Polizei verfolgte Prinzip, die Fanlager konsequent zu trennen, kam es zu keinem direkten Aufeinandertreffen der beiden Fangruppen. Die Sonderzüge fuhren störungsfrei in Richtung Hamburg. 23 Hansafans wurden wegen Verdacht des Landfriedenbruchs in den polizeilichen Gewahrsam genommen. Im gesamten Einsatz wurden 27 Polizeibeamte leicht verletzt. Insgesamt befanden sich ca. 1.500 Polizeibeamte im Einsatz.

Pressemitteilung PD Rostock

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