Arbeitsmarkt in MV

Seidel: Kaum Anstieg im Februar – mehr Beschäftigung, mehr offene Stellen

Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern steht vor der Frühjahrsbelebung. „Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar gegenüber Januar nur noch um 100 gestiegen, der geringste Anstieg seit 20 Jahren“, sagte der Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag in Schwerin. „Parallel dazu wächst die Zahl der offenen Stellen und der festen Beschäftigungsverhältnisse. Jüngere, Qualifizierte und kurzzeitig Arbeitssuchende profitieren von dieser Entwicklung.“

Zudem wächst die Zahl der bei den Arbeitsagenturen eingehenden offenen Stellen. „Mit 4.200 neu gemeldeten Stellen lag die Zahl im Februar um ein Drittel höher als im Februar 2010“, sagte Seidel. Im Februar 2011 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern 127.800 Menschen arbeitslos gemeldet, 5.600 weniger als ein Jahr zuvor. Das entspricht einer Quote von 14,8 Prozent (Vorjahr 15,3 Prozent). Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Februarwert der letzten 20 Jahre zurückgegangen, im Februar 2006 waren 193.390 Menschen arbeitslos gemeldet.

„Es gibt eine zunehmende Dynamik am Arbeitsmarkt“, sagte Seidel. „Mehr und bessere Jobs auf der einen Seite, aber auch weniger Arbeitsgelegenheiten und geringfügige Beschäftigung. Mit 513.800 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gab es Ende vergangenen Jahres 2.300 Arbeitsplätze mehr als im Dezember 2009. Während bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen (+3.300) und im Gesundheitswesen (+ 2.800) ein deutlicher Anstieg verzeichnet wurde, gingen im Bereich Erziehung und Unterricht (-3.900) und bei privaten Dienstleistungen (1.300) Arbeitsplätze verloren.

„Der Mangel an Fachkräften, die Nachwuchsförderung und die Unterstützung bei Unternehmensnachfolgen bleiben die Herausforderungen“, sagte Seidel. „Wir setzen außerdem bei der Schaffung wissensbasierter Arbeitsplätze einen wichtigen Förderschwerpunkt.“

Pressemitteilung Nr. 47/11 – 01.03.2011 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

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